Präsentation der Welterbe-AG

1. Turm der Schlosskirche: „Eine feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen“

2. Thesentür: 21. These „Deshalb irren diejenigen Ablassprediger, die sagen, dass durch die Ablässe des Papstes der Mensch von jeder Strafe befreit und selig wird.“

3. Lutherrose: Das Kreuz Christi soll im wahren Glauben im Herzen stehen. Die weiße Rose steht für Freude, Trost und Frieden. Das himmlische Blau wird umgeben von einem allumfassenden und immer währenden Ring.

4. Lutherstube: Hier fanden unter anderem viele Gespräche, die heute als Tischreden bekannt sind, mit Studenten und vor allem mit seinem Freund Philipp Melanchthon statt.

5. Cranachaltar: „Der Mittelpunkt der Stadtkirche ist der berühmte Cranachaltar. Der Maler der Reformation stellt Luthers Lehre von den Sakramenten dar.“

6. Gruppenbild mit Cranach: „ Wenn die Jugend nicht rechte Schulmeister und Lehrer bekommt, dann hat der Teufel mit seinen Rotten bald gewonnenes Spiel.“

7. Bauhaus: "wir schreiben jetzt alles klein, denn wir sparen damit zeit, außerdem: warum 2 alphabete, wenn eins dasselbe erreicht? Warum groß schreiben, wenn nicht groß sprechen kann?“ bauhaus 1925

8. Innensanierung von Aula, Bühne und Mensa nach vorhandene denkmal-pflegerischer Zielstellung und restauratorischer Befunduntersuchung unter weitestgehender Erhaltung der Originalsubstanz. Kosten: 139.000 € im Jahr 2004

9. „Ein Ding ist bestimmt durch sein Wesen. Um es so zu gestalten, dass es richtig funktioniert – ein Gefäß, ein Stuhl, ein Haus –, muss sein Wesen zuerst erforscht werden; denn es soll seinem Zweck vollendet dienen, das heißt, seine Funktion praktisch erfüllen, haltbar, billig und ‚schön‘ sein.“ (Walter Gropius, 1925)

10. Meisterhäuser (1925-26):  Gropius wollte bei diesem Gebäudeensemble mit industriell vorgefertigten, einfachen Bauelementen wie aus dem Baukasten Prinzipien des rationellen Bauens sowohl in Bezug auf die Architektur als auch auf den Bauprozess selbst verwirklichen.

11. „Wörlitz ist keine lokale Größe, nicht einmal eine deutsche, es ist eine europäische eine Weltangelegenheit.“  Wilhelm von Kempen 1925

12. „Wanderer, achte Natur und Kunst, und schöne Werke.“ Fürst Leopold III Friedrich Franz von Anhalt-Dessau

13. Hans Hallervorden „… man lernt auch hier überall was, man mag kommen wohin man will.“

14. „Um das gegenseitige Verhältnis der Teile des Gartens untereinander und die Wirkung des Ganzen desto besser zu beobachten, fahre man zu Wasser.“ August von Rohde 1798

15. Spazierengehen ist das eigentliche Tempo des denkenden Menschen, nur wer spazieren geht, ist ausgeruht im Geist.“ Friedrich Luft 1599

16. Goethe, 1778: „… Hier ist’s jetzt unendlich schön.“

17. „Und hier wird es unendlich schön.“ Anonym