Nachdem sich im November 2009 in Berlin zum ersten Mal Schulkoordinatoren aus Südafrika, Namibia, Zimbabwe, Lesotho, Swaziland, Polen und Deutschland getroffen hatten, um im Rahmen des UNESCO-Schulnetzwerks Projekte der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) vorzustellen und zu diskutieren, wird es im Dezember 2010 eine Folgeveranstaltung geben.
Während es in Berlin darum ging, wie das Thema Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu einem Schwerpunkt der Arbeit der beteiligten UNESCO-Schulen zu machen, gehen die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer in Windhoek einen Schritt weiter. Nach einer gründlichen Evaluation der im Jahr 2010 durchgeführten Projekte diskutieren sie die Frage, wie die Konzepte der Bildung für Nachhaltige Entwicklung aus den Schulen heraus wirken können.
In einem weiterführenden Schritt wird außerdem die Frage gestellt, wie die Schulen nicht nur BNE-Projekte durchführen sondern wie sie selbst zu Orten der Nachhaltigkeit werden können.
Die Tagung hat sechs wesentliche Ziele:
- Sie ist ein Beitrag zur Verbesserung der Beziehungen zwischen afrikanischen Ländern und Europa. Das gegenseitige Verständnis von Lehrern aus unterschiedlichen Kulturen wird gefördert.
- Neue Schulpartnerschaften werden entstehen bzw. Qualitätskriterien für solche Partnerschaften werden festgelegt.
- Sie fördert das Verständnis von Bildung für Nachhaltige Entwicklung.
- Die Tagung erhöht das Bewusstsein für die Bedeutung von Mobilität; sie ermutigt die teilnehmenden Lehrpersonen, Lernorte außerhalb ihrer Schulen zu suchen.
- Sie ermöglicht es den Lehrpersonen, die Ideen und Ergebnisse des Workshops in ihren und in anderen Schulen zu verbreiten.
- Neue Ideen zum Thema Schulen als Orte der Nachhaltigkeit werden erarbeitet.
Euro-Afrikanischer Workshop [mehr]
