WPU UNESCO "Hinsehen - Standpunkte zum Thema Menschenrechte" |
Einige Mitglieder des BBK Göttingen veranstalten
zusammen mit Amnesty International Göttingen eine Ausstellungs-
und Veranstaltungsreihe „Hinsehen – Standpunkte zum Thema Menschenrechte“.
Ausstellungsdauer: Samstag den 13. 01. - 25. 02. 2007
Ausstellungsort: Altes Rathaus Göttingen. Das Alte Rathaus ist (ausser Montags) täglich von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Kurzdarstellung des Projektes:
Menschenrechte ein trockenes juristisches Thema, welches immer mal wieder in den weltpolitischen Nachrichten erwähnt wird?
Eine Auseinandersetzung mit den Menschenrechten (Fotos: WPU UNESCO Jg. 8) auf andere Art und
Weise, das ist Ziel der geplanten gemeinsamen Veranstaltung von Göttinger amnesty international Gruppen und dem BBK Südniedersachsen.
Durch die künstlerische Beschäftigung mit diesem Thema soll ein neuer Zugang geschaffen werden, der zur eigenen Reflexion anregt
und andere Perspektiven ermöglicht. Menschen-rechte sollen nicht nur ein abstrakter Begriff bleiben, sondern konkret in die
zivilgesellschaftliche Entwicklung (unserer Stadt) einfließen.
Die Besonderheit des Vorhabens liegt in der Verbindung von bildungspolitischer Arbeit mit künstlerischen Blickwinkeln. Die
gesellschaftspolitische Dimension des Themas Menschenrechte kann somit auf sehr vielfältige und unterschiedliche Art und Weise dem
Publikum nähergebracht werden.
Durch die erstmalige gemeinsame Arbeit von BBK und ai können die sehr unterschiedlichen Kompetenzen beider Organisationen zusammenfließen
und bieten den Rahmen zur Erreichung des formulierten Ziels.
Konkret ist eine gemeinsame thematische Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Hinsehen – Standpunkte zum Thema
Menschenrechte“ geplant.
Der BBK Südniedersachsen und überregionale GastkünstlerInnen präsentieren in einer unabhängig jurierten Ausstellung Bilder, Skulpturen,
Objekte, Performances und Installationen zum Thema Menschenrechte.
Begleitend dazu werden von Amnesty International Göttingen eine Reihe von Veranstaltungen organisiert: Vorträge von internationalen
Menschenrechtler-Innen, Lesungen (Autoren aus dem Kreis „Menschenrechte in der Schule“ sind angefragt), Konzertabende (chilenische
Menschenrechtlerin Isabel Lipthay singt und liest), Diskussionsveranstaltungen mit prominenten „ai-BotschafterInnen“ (angefragt: Roger
Willemsen, Franka Potente, Dirk Bach, Kai Wiesinger), Anti-folter-Ausstellung aus Ulm (mit Führungen), Puppenspiel zu
Menschenrechtsthemen (Menschenrechtspreisträgerin Heike Milanomi von den Peace Brigades) und anderes mehr.
Um einen breiten Diskurs über das Thema Menschenrechte in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu ermöglichen, wurden weiterhin
Kontakte zu verschiedenen Kooperationspartnern aus dem bildungs- und kunstschaffenden Bereich aufgenommen.
So sind beispielsweise gemeinsam mit dem Literarischen Zentrum Göttingen Lesungen vorbesprochen und mit verschiedenen Göttinger Kinos die
Vorführung thematisch passender Filme geplant (z.B. die Preisträger des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises).
Darüber hinaus sind Kooperationen mit der „Stiftung Lesen“ geplant, die z.B. in der Stadtbibliothek, in Buchhandlungen oder Schulen
Lesungen durchführt. Schulen werden angesprochen, um dort Veranstaltungen, Unterrichtseinheiten oder Lesungen zum Thema durchzuführen.
Einige Göttinger Geschäfte haben Interesse gezeigt, in der Zeit der Ausstellung sich mit entsprechender Schaufenstergestaltung zu
beteiligen. Und auch die Musizierschule Musikuss hat zugesagt Veranstaltungen musikalisch zu umrahmen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker und das entwicklungspolitische Informationszentrum (EPIZ) wollen sich mit weiteren Veranstaltungen
beteiligen. Weitere Kooperationspartnerschaften sind geplant.
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