WPU UNESCO: Aktionstag von "terre des hommes" am 24. November 2008

 

In Göttingen haben 19 Schülerinnen und Schüler des Hainberg-Gymnasiums (Wahlpflichtkurs UNESCO, Jahrgang 8) Schuhe geputzt, Papiertaschen verkauft und einen Info-Stand am Alten Rathaus errichtet. Ziel der Aktion war es, auf die Situation der Straßenkinder aufmerksam zu machen und Spenden für Straßenkinderprojekte zu sammeln. Unterstützt wurden sie hierbei von der terre des hommes Hochschulgruppe der Uni Göttingen.

 

 

Erfahrungsberichte:

Holle H., Christina F. und Vivian C. (Bauchladenverkäufer)

Wir haben Kleinigkeiten, wie Streichhölzer, Taschen und Luftballons verkauft. An dieser Situation hat uns gefallen, dass manche Menschen sehr freundlich zu uns waren, uns zugehört haben und auch die Aktion unterstützt haben. Es hat uns nicht gefallen, wenn die Leute einfach an uns vorbeigegangen sind, ohne zuzuhören oder gesagt haben, dass sie kein Interesse haben.

Feras S., Natalie G. und Sanja T. (Schuhputzer)

Wir haben in der Stadt Schuhe geputzt. Das Geld was wir eingenommen haben geht an die Organisation "terre des hommes". Ein paar Passanten waren sehr interessiert und haben viel nachgefragt; manche hingegen sind einfach an uns vorbei gelaufen ohne uns einmal anzusehen oder haben dumme Sprüche gesagt, von wegen: "Das Geld kommt eh nicht an." Später sind wir mit der Spendenbox in der Stadt herumgelaufen und haben so die Spenden gesammelt!

Amelie B., Jana H. und Isabel C. (Papiertütenverkäufer)

Wir waren Papiertütenverkäufer. Wir sollten uns für einen Tag in die Lage von Straßenkindern hineinversetzen. Uns hat gefallen, dass wir in der Stadt umherlaufen konnten und Passanten ansprechen konnten. Uns hat nicht gefallen, dass die Passanten unfreundliche waren und uns nicht zugehört haben. Außerdem war es sehr kalt.

Rabea A., León A. und Marilyn F. (Infostand)

Was wir gemacht haben: Fahne gehalten, mit der Spendendose auf die Leute zugegangen und Informationen gegeben.

Positiv an manchen Leuten:

Negativ an manchen Leuten:

Timm G., Marius B. und Max P. (Papiertütenverkäufer)

Das Projekt hat uns gefallen, weil ...

Jedoch waren einige Passanten unfreundlich bis abweisend.

Jana R., Kaja H. und Mona L. (Infostand)

Wir waren in der Gruppe mit dem Infostand. Wir haben Leute informiert, wenn sie etwas wissen wollten, sind mit Spendendosen herumgegangen und haben Geld gesammelt. Uns hat gefallen, wenn die Leute sich interessiert haben, uns zugehört haben und Geld gespendet haben. Uns hat nicht so gut gefallen, wenn die Leute und ignoriert haben oder einfach einen großen Bogen um uns gemacht haben.