Und es war Sommer

Neues Musical am HG - Vorverkauf hat begonnen

Am 5. Juni ist es soweit: Ein weiteres Musical wird am HG zur Aufführung gebracht.

Seit mehr als einem halben Jahr proben Schauspieler, Sänger, Tänzer und Musiker eifrig unter der Leitung von Nadja Haghpanah und Uwe Meile.

Diesmal findet eine Zeitreise in die 70er Jahre statt.

Hippies, Bhagwan, Anti-AKW, Schlaghosen, Plateauschuhe, erste Videospiele, Kassettenrekorder, Ölkrise, Sonntagsfahrverbot, Umweltschutz... bestimmen den Zeitgeist.

Um dieses und vieles mehr geht es in „Und es war Sommer“, der 70er Schlagerette.

Und natürlich werden all die unvergessenen Ohrwürmer der Zeit live auf der Bühne „performed“ (hätte in den 70ern niemand verstanden).

Von Rudi Carrell bis Udo Jürgens, von Marianne Rosenberg bis Gloria Gaynor – von Morning Has Broken bis Staying Alive und Money, Money, Money bis Fiesta Mexicana – nichts wird ausgelassen bis hin zur ausgelassen Feier am Schluss des Ganzen, wenn sich – wie könnte es anders sein – nach vielen Turbulenzen alles zum Guten wendet.

Weitere Aufführungstermine: 7.,9.,10.,12.,13.,16.,17.,19. und 20.6., jeweils um 19 Uhr in HG-Aula.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 18.5. im Sekretariat von Frau Seebode.

Achtung:
"Vorbestellte Karten bitte am Aufführungstermin bis spätestens 18:30 abholen! Nicht rechtzeitig abgeholte Karten gehen in die Abendkasse."

Telefonische Kartenbestellungen: 0551/4002913

Der 70er-Jahre-Sommer kommt!

Die Proben für das Musical „Und es war Sommer“ gehen in den Endspurt – ein großes Ensemble ist mit Spaß und Eifer bei der Sache.       

Premiere ist 5. 6. 2015, 19h , im Hainberg-Gymnasium

Noch 18 Tage bis zur Premiere.

"Wo sind denn wieder die Mikros? Leute, die sollen immer an dieser Stelle liegen!“       „Die Bank steht zu weit hinten, man sieht vom Publikum aus gar nicht, was da passiert!" Mit genauem Blick verfolgt Regisseurin Nadja Haghpanah das Bühnengeschehen.

Lothar will bei " Fiesta Mexicana" seinen Sombrero schwingen. Aber der liegt vergessen  irgendwo in der Requisite."Soll ich bei  "Morning has broken " diesen Jumpsuit oder das andere Outfit tragen, Frau Wiggert?", fragt Biggi und ist sich noch nicht ganz sicher, was sie besser findet. Auf jeden Fall nicht die orange Häkelmütze! Zum x-ten Mal spielen die Musiker von " Jazztified" "Am Tag, als Conny Kramer starb". In ungewohnter Position stehen sie mit Bandleader Uwe Meile bei den Probe-Aufführungen an den Bühnen-Rändern, während sich auf der Bühnenmitte alles um die Schauspieler, Sänger und Tänzerinnen zu drehen scheint.

Aber: Hier ist jeder wichtig.

Erst das kontrollierte Miteinander aller verschiedenen Beteiligten ergibt im Musical das große Ganze. Jeder hat seinen Platz. Die über Monate der Probenarbeit langsam erarbeitete "Ordnung" lässt in vielen Einzelaktionen dieses faszinierend - mitreißende, unterhaltsam-leichte Gebilde entstehen, durch das wir als Zuschauer uns so begeistert aus dem Alltag herausgehoben und in eine andere Welt versetzt fühlen . Wir kennen diese zentrale Wirkung des Theaters. Im Musical gelingt sie, weil viele Talente erforderlich sind und viele verschiedene Sinne angesprochen werden, vielleicht auf die umfassendste Art und Weise.

Andreas Meißner und Ralf Gräser von der Tontechnik bedienen beim Soundcheck die Regler.
Jetzt hört man die Choristinnen im Hintergrund! Sie bringen durch ihre Stimmen Helmuts Song "Und es war Sommer" richtig zur Geltung  -  Musiklehrerin und Chorleiterin Sabine Hoppe zeigt ihnen, wie sie das am besten machen.
Biggi und Guru singen und lächeln bei "In the Summertime" schon viel gute Laune ins imaginäre Publikum. Fünf Tänzerinnen bringen die  "grooves" dazu. „An der Choreografie“, meint Nadja Haghpanah, „müssen wir noch ein bisschen feilen. Noch einmal, bitte!“ Vielleicht wird sie die Schrittfolge doch noch ändern…

So leicht, wie es später aussieht, ist das Spielen im Musical nicht:

Textkenntnis, Singen, Schritt- und Bewegungsfolge - alles zum richtigen Zeitpunkt, synchron, lächelnd, jederzeit zum Publikum orientiert - die Arbeit an der perfekten Performance erfordert sehr viel diszipliniertes Üben, geduldiges Korrigieren, immer wieder Ermunterung und Hilfe. Und eine große Portion Optimismus und gute Laune.
Zwischendurch brechen alle auch mal in herzhaftes Lachen aus, z.B. beim Abba-Song " Money, Money, Money ". Marlene soll sich elegant auf den " Thron" setzen, den die Tänzerinnen  für sie formen, verfehlt ihn aber und landet unfreiwillig auf den harten Bühnenboden. Probenalltag!

Über 50 Akteure, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und Mitarbeiter des HG, arbeiten momentan neben ihrem normalen Schulalltag der Vormittage an zwei bis drei Nachmittagen pro Woche und auch an den Wochenenden, um am Abend des 5.6. das HG-Musical Event 2015 in Perfektion auf die Bühne zu bringen.    

Mit Spannung, Spaß und Engagement steuert das Ensemble auf diesen Moment zu – jeder mit seiner Rolle, seiner Choreografie, seinem Instrument, seiner Stimme, seinem Talent, seinem Part.  Zusammen wird es: "Und es war Sommer!"

 Wig/22.5.15

Die Proben für die neue Musical-Produktion des HG sind angelaufen

Biggi, Karin, Kostas, Sabine, Lothar, Marlene, Helmut , Andi und Guru – sie alle treffen mehr oder weniger zufällig im Park aufeinander, irgendwo in Deutschland, in einer großen Stadt, irgendwann in den 70er Jahren. Jede der Figuren der neuen Musical-Produktion des HG sucht etwas: Liebe, Abenteuer, Befreiung,  Harmonie, Selbstverwirklichung, Emanzipation….Dabei kommt es zu teils komischen, teils erstaunlichen Verwicklungen und Entdeckungen.

Unter Leitung von Nadja Haghpanah studiert derzeit eine Gruppe von neun, teils ehemaligen  HG-Schülerinnen und Schülern und –Lehrern ihre Rollen ein. Viel Text ist zu lernen, aber auch sich in die facettenreich angelegten Rollen hineinzugeben.  Die Figuren spiegeln die vielfältige, zum Teil widersprüchliche gesellschaftliche Realität der 70er Jahre: Die Frau , oft noch in der Rolle einer Begleiterin eines starken Mannes, macht sich auf den Weg in die Emanzipation; neben bürgerlichen Lebensformen sucht mancher das WG –Kuschelgefühl; die Partei der Grünen zieht Menschen an, die gegen AKWs und für eine Multikultigesellschaft sind, was gesellschaftlich nicht unbedingt Integration für viele der sogenannten Gastarbeiter bedeutet; auch die sexuelle Befreiung der 68er Generation birgt manche Probleme…

26 Songs von Abba über Peter Maffey bis Village People studiert Uwe Meile zunächst parallel zu den wöchentlichen Bühnenproben mit den Schüler - Musikern des HG ein. Zusammen mit der musikalischen Arbeit entsteht nach und nach die dazu passsende Choreografie, die von der schauspielerisch begabten  Crew zusätzliches Können fordert.  Das Publikum der elf geplanten Aufführungen im Sommer 2015 werden diese sicher perfekt in die Welt der 70erJahre entführen.  

Wer mehr über die Bühnenarbeit, die Charaktere, die Kulisse… wissen will:  Demnächst gibt’s den „Musical-Schaukasten“ beim Kiosk.
(Wig - 1/2015)